Eine Reise durch die Welt der Elektrizität

Umspannwerk Recklinghausen1

Direkt an der Herner Stadtgrenze an Emscher und Rhein-Herne-Kanal gelegen, umfasste die Anlage von 1928 fünf Gebäude: ein 110.000-Volt- und ein 10.000-Volt-Schalthaus, eine Leitwarte, ein Wohnhaus für die Mitarbeiter sowie ein Trafohaus. Nach diversen Umbauten in den folgenden Jahrzehnten wurde das Umspannwerk schließlich, zwischen 1991 und 1994, im Rahmen eines Projektes der Internationalen Bauausstellung Emscherpark denkmalgerecht restauriert und technisch modernisiert. Seit Dezember 2000 nimmt das „Museum Strom und Leben“, Deutschlands größtes Elektrizitätsmuseum, seine Besucher auf 2.500 qm Ausstellungsfläche mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Elektrifizierung. Im Umspannwerk von 1928 wird die Technik der Elektrizitätsverteilung erläutert. Experimente zur Stromerzeugung, ein elektrisches Klavier, ein Kino, ein begehbares Depot und viele weitere Objekte laden zum Staunen und Verweilen ein. Eine Besonderheit des Museums sind die vielen anfassbaren Objekte. Die Spanne reicht von den größten Plasmakugeln Europas über die begehbare Straßenbahn bis hin zu alten Haushaltsgeräten. Sie und viele weitere kleine und große Objekte mehr, laden zum Ausprobieren, Staunen und Verweilen ein.

Umspannwerk Recklinghausen2

 

Schade nur, dass so wenig interessierte KAB Mitglieder an der Besichtigung des Umspannwerkes Recklinghausen teilgenommen haben.

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