TEIL III: Der Vorstand der KAB St. Josef-Kirchlinde bezieht Stellung zum Freihandelsabkommen: NEIN zum TTIP; NEIN zu CETA !!

KAB ist für einen gerechten Welthandel.

Der Welthandel sollte es unterschiedlichen Regionen weltweit ermöglichen, ihre Produkte, ihr Können und ihre Kreativität gerecht miteinander zu teilen. Das ist heute nicht der Fall. Daher ist eine neue Vision für die Handelspolitik nötig. Sie muss auf einem neuen System von Prinzipien beruhen, die gekennzeichnet sind durch Demokratie, Kooperation, öffentliche Teilhabe, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung der Geschlechter und Nachhaltigkeit (weitere Informationen bei: www.kab.de, Stichworte TTIP/Alternatives Handelsmandat).

Die KAB tritt daher für internationale Abkommen ein, die

  • Umwelt-, Sozial-, Daten-, und Verbraucherschutzstandards erhöhen, statt sie zu senken oder auszuhebeln;
  • Arbeitsstandards wie die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) festschreiben, statt sie auszuhöhlen;
  • öffentliche und gemeinnützige Dienstleistungen und Daseinsvorsorge stärken, statt sie zu schwächen;
  • kulturelle Vielfalt und öffentliche Bildungsangebote fördern, statt sie als Handelshemmnis zu betrachten;
  • bäuerliche und nachhaltige Landwirtschaft sowie artgerechte Tierhaltung voranbringen, statt Gentechnik und industrielle Landwirtschaft zu fördern;
  • die Macht von Konzernen und Finanzmarkt-Akteuren begrenzen, statt sie zu vergrößern;
  • global ausgerichtet sind, statt die Mehrheit der Menschen auszugrenzen;
  • transparent und offen verhandelt werden, statt geheim und in Hinterzimmern.
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